Schulprogramm

1. So fing alles an…
Wie jede Schule hat auch die Landgrafen - Grundschule eine eigene Geschichte und ein eigenes Gesicht...

                Unsere Schule am 3. Mai 1956

 

 2. So ist es heute…
Mit der Zeit hat die Landgrafen-Grundschule ein eigenes Schulprofil entwickelt. Dazu tragen alle Aktivitäten und Aktionen der Schule bei. Hierzu gehören auch die Gestaltung unseres Schulgebäudes und des Außengeländes, sowie die Ausstattung der Klassenräume, in denen sich unsere Kinder wohlfühlen sollen.
Momentan wird die Landgrafen-Grundschule von 522 Schülerinnen und Schülern besucht, die in 22 Klassen unterrichtet werden. Das Lehrerkollegium besteht aus ca. 40 Lehrerinnen und Lehrern. Darunter sind auch stets Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, die an unserer Schule bis zum 2. Staatsexamen ausgebildet werden.



Das ist das Kollegium der Landgrafen-Grundschule:
Maren Ahlefelder, Kathrin Bachstein, Tamara Denter, Wiebke Dunker, Bettina Gewehr, Friederike Grapow, Katja Grothus, Barbara Häken, Sabine Hallerbach, Sonja Hof, Petra Ix, Kirsten Klagges, Katharina König, Maria Martinez, Renate Lotz-Panzer, Svenja Lühring, Christiane Lutermann; Wibke Müller, Jutta Nolte, Nicole Nüsse, Yonca Polat, Alina Janus, Dirk Prellberg, Maria Prohl, Stephanie Rasche, Kirsten Röhl, Gabi Frielingsdorf, Carolin Ruhmann, Annika Köster, Susanne Schulten, Sonja Steuernagel, Katharina Tanke, Melanie Tewes, Mirjam Thompson, Nina Steichert, Pia Vester, Wenke Wensing, Christine Winkler, Heide Zahs-Wilmanns

3. Lernen an unserer Schule
Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich an unserer Schule wohlfühlen können.
Das Kind steht bei uns immer im Mittelpunkt und wir wollen es bestmöglich dabei unterstützen, mit Freude zu lernen.
Grundlage der pädagogischen Arbeit an der Landgrafenschule ist ein erziehender und handlungsorientierter Unterricht.
Kinder lernen nicht nur mit dem Kopf; Erfassen, Erfühlen, Erleben, Hören und Selbermachen gehören zusammen.
Wir lernen in allen Unterrichtsfächern mit Kopf, Herz und Hand.


                                                       


Ebenso wollen wir die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen.
Sie erhalten Raum und Zeit für selbstständiges Arbeiten, übernehmen eigenständig Aufgaben, teilen sich Arbeiten ein und führen diese konsequent zu Ende.


                                                        


Unsere Schulkinder lernen, mit anderen Kindern in Partner- und Gruppenarbeit zusammenzuarbeiten und mit ihnen zu kooperieren. Es soll nicht nur kognitives, sondern auch affektives und soziales Lernen gefördert werden. Eine harmonische und friedvolle Lernatmosphäre ist uns wichtig.

                                                        


Neben unseren Erziehungszielen haben wir natürlich auch wesentliche Lernziele. Diese werden ständig überprüft, um die vorhandene Qualität unserer Schule zu sichern und zu optimieren.

4. Der Schulanfang
Der Schulanfang stellt für unsere Schule etwas ganz Besonderes dar, denn mit der Einschulung und den ersten Schuleindrücken werden häufig die Einstellungen der Kinder zur Schule geprägt.
Es ist unser Ziel, den Vorschulkindern sowie ihren Eltern schon im Vorfeld einen leichten Übergang vom Kindergarten zur Schule sowie eine positive und angstfreie Haltung zu ihr zu vermitteln.

Das zukünftige Schulkind soll Vorfreude auf das Lernen in der Landgrafen-Grundschule entwickeln können und sich beim Schulstart mit seinen individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten angenommen und verstanden fühlen.

Für einen gleitenden Übergang vom Kindergarten zur Schule sowie einen leichten Schulstart sorgen verschiedene Maßnahmen:
- Im Zeitraum April / Mai werden die Eltern der Vierjährigen im Rahmen eines Elternabends, den die Landgrafen-Grundschule gemeinsam mit den Vertretern der Tageseinrichtungen vorbereitet und durchführt, sowie über die Bedeutung frühkindlicher Förderung informiert. Die Eltern erhalten an diesem Abend theoretische und praktische Erläuterungen zu den einzelnen Entwicklungsbereichen ihres Kindes und darüber, wie diese Entwicklungsbereiche in der Tageseinrichtung gefördert werden. Des Weiteren bekommen sie praktische, leicht umsetzbare Tipps zur eigenen vorschulischen Förderung an die Hand. Darüber hinaus werden die Eltern über die Zusammenarbeit zwischen der Landgrafen-Grundschule und den Tageseinrichtungen sowie das Anfangslernen in der Grundschule informiert. 
- Ein Spielenachmittag an unserer Schule im Oktober, zu dem die Kinder und ihre Eltern eingeladen werden, gibt Eltern, Kindern und Lehrerinnen und Lehrern die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen und die Landgrafen-Grundschule kennen zu lernen. In der Turnhalle dürfen die Kinder an verschiedenen Geräten spielen und turnen, während sich die Eltern über die Schule und den offenen Ganztag informieren können.
- Im Zeitraum Oktober / November - vor der Anmeldewoche - findet ein Elternabend in unserer Schule statt. An diesem Abend erhalten die Eltern Informationen über das Anmeldeverfahren, die Zeit bis zur Einschulung und über die Arbeit im Anfangsunterricht. Gleichzeitig werden sie über organisatorische und inhaltliche Konzepte unserer Schule unterrichtet.
- Im Rahmen der Schulanmeldung im November wird die individuelle Schulfähigkeit der Kinder in einem Schulspiel festgestellt. Die Eltern werden über das Resultat informiert und gegebenenfalls über Fördermöglichkeiten noch vor Schuleintritt beraten.
- Zur Kooperation von Tageseinrichtung und Schule gehören Besuche der zukünftigen Klassenlehrerinnen und –lehrer in den umliegenden Tageseinrichtungen, um hier die zukünftigen Schulkinder zu treffen, mit ihnen zu spielen und sich gegenseitig kennenzulernen.
- Auch ein Besuch der Kindergartenkinder im Unterricht ist Teil der Begleitung auf dem Weg zur Einschulung und ein wichtiges Element des gleitenden Übergangs.
- Vor der Einschulung im Zeitraum Ende Juni / Anfang bis Mitte Juli findet ein Elternabend mit der zukünftigen Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer statt. An diesem Abend werden die Eltern über die Organisation der ersten Schulwochen informiert.
- Nach den Sommerferien ist es soweit: Die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler werden eingeschult. In den ersten Schulwochen findet neben dem normalen Klassenunterricht verstärkt Förderung in Kleingruppen statt, in denen individueller auf die Mädchen und Jungen eingegangen werden kann und sich sowohl die Kinder untereinander als auch die Kinder und die Lehrerin intensiver kennen lernen können.

5.8 Gemeinsamer Unterricht
5.8.1 Gemeinsamer Unterricht - was ist das?
Im gemeinsamen Unterricht lernen Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und Regelschulkinder gemeinsam, miteinander und voneinander.
Je nach Beeinträchtigung und dem daraus abgeleiteten sonderpädagogischem Förderbedarf werden die Kinder hierbei nach den Richtlinien und Lehrplänen der allgemeinen Schule unterrichtet (zielgleiche Förderung) oder nach den Richtlinien der dem Förderbedarf des Kindes entsprechenden jeweiligen Förderschule (zieldifferente Förderung).
Gemeinsames Lernen kann in verschiedenen Organisationsformen stattfinden.
Die gängigsten Formen sind:
- Team-Teaching im Klassenunterricht (verantwortet von der Lehrkraft der allgemeinen Schule oder der Förderschullehrkraft)
- Einzel- bzw. Kleingruppenförderung parallel oder zusätzlich zum Klassenunterricht.

5.8.2 Gemeinsames Lernen an der Landgrafen- Grundschule
An unserer Schule werden schon seit einigen Jahren Kinder mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, zurzeit hauptsächlich in den Bereichen Sprache/ Kommunikation, Lernen oder Emotionale und Soziale Entwicklung, gemeinsam mit Regelschulkindern unterrichtet. Um diese Kinder möglichst optimal zu fördern, erstellen Klassen- und Förderschullehrerin gemeinsam individuelle Förderpläne für jeden dieser Schüler.
Je nach Leistungsvermögen arbeiten diese Kinder mit dem Unterrichtsmaterial der Regelschulkinder oder bekommen von uns differenziertes Unterrichtsmaterial an die Hand. Wir unterrichten sie sowohl im Team-Teaching im Klassenunterricht, als auch in Kleingruppen oder Einzelförderungen.
Mit den Kleingruppen bzw. einzelnen SchülerInnen gehen wir in einen hierfür extra eingerichteten Raum, wo sie kindgerechte vorbereitete Fördermaterialien und Entspannungsangebote vorfinden.
Uns ist es wichtig, im gemeinsamen Unterricht soziales Verhalten zu fördern, indem Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen miteinander spielen und lernen.
Durch den gemeinsamen Unterricht bieten wir den Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Möglichkeit, in ihrer gewohnten Umgebung zur Schule zu gehen und wohnortnahe Freundschaften mit den Klassenkameraden pflegen zu können.

5.8.3 Präventive Förderung
Im Rahmen der offenen Schuleingangsphase werden die Kinder verstärkt diagnostisch begleitet. Sollten Lernprobleme, Wahrnehmungsschwächen oder Verhaltensauffälligkeiten über längere Zeit beobachtet werden, unterstützen die Sonderpädagoginnen die Kinder präventiv im Klassenverband oder in den o.g. Kleingruppen.
Zusätzlich erfolgt eine Elternberatung, in der auch wichtige außerschulische Kooperationspartner und Fördereinrichtungen vorgestellt werden.

6. Die Lernbereiche
Die Unterrichtsinhalte, die sich am Lehrplan des Landes NRW orientieren, werden den Eltern in den Klassenpflegschaftssitzungen bekannt gegeben.
Für alle Fächer gilt als Ziel der Grundschularbeit die
- Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten,
- Förderung der Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Fähigkeiten
und das Erhalten der Lernfreude.

6.1  Deutsch
Der Sprachunterricht geht von Situationen aus, in denen die Kinder das Sprechen, Nachdenken, Lesen, Schreiben und Rechtschreiben sinnvoll erlernen.
Im Anfangsunterricht wird zuerst Schreiben und dann Lesen gelernt. Indem die Kinder ihre Sprache verschriftlichen, setzen sie sich intensiver mit dem Aufbau unserer Lautschrift auseinander als beim Lesen.
Die Schulanfänger der Landgrafen-Grundschule erlernen zunächst die Buchstaben der Grundschrift in Anlehnung an die Druckschrift, denn sie kommt überall in ihrer Umwelt vor und ist ihnen bereits seit dem Vorschulalter bekannt.
Die Kinder schreiben von Anfang an eigene, kleine Geschichten über das, was sie persönlich interessiert und was aus dem Unterricht erwächst - mit eigenen Zeichnungen und so, wie sie die Wörter schreiben können. Daraus entstehen z.B. eigene Fibeln, Geschichtenbücher, Plakate, Wandzeitungen, ...
Dabei schreiben die Kinder anfangs lautgetreu und werden mit Hilfe von gezielten Rechtschreibübungen im Laufe der Zeit orthografisch immer sicherer.
In den weiterführenden Klassen legen wir großen Wert auf das Verfassen von freien und eigenen Texten und deren Überarbeitung, z.B. in Schreibkonferenzen. Unsere Kinder sollen sich in ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit erproben und anhand der eigenen Texte Rechtschreibung erlernen und üben. Unser schuleigenes Rechtschreibkonzept gibt verbindliche Übungsmethoden vor.

6.2  Mathematik
Der Mathematikunterricht greift die frühen mathematischen Alltagserfahrungen der Kinder auf, vertieft und erweitert sie und entwickelt aus ihnen grundlegende mathematische Kompetenzen. (KMK Bildungsstandards Mathematik)
An diesen Vorgaben orientieren wir uns in unserem Mathematikunterricht und legen dabei Wert auf aktiv-entdeckendes Lernen, auf Lernen auf eigenen Wegen und auf Lernen von- und miteinander.
Handlungen mit Material, wie Legeplättchen, Punktefeldern oder Rechengeld sowie durch Bilder, Sprache und mathematische Symbole unterstützen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht, sodass Mathematik in „Aktion“ erlebt wird.
Die Kinder setzen sich im Mathematikunterricht mit mathematischen Problemen auseinander, suchen selbstständig nach Lösungen und üben systematisch und spielerisch das Gelernte. Fehler gehören dabei zum Lernen dazu. Übungen sind ein zentrales Element des Mathematikunterrichts. Sie sichern, vernetzen und vertiefen Wissen.
Am Ende der Grundschulzeit sollen alle Kinder die vier Grundrechenarten mündlich und schriftlich sicher und geläufig ausführen und anwenden. (Lehrplan)
Weitere wichtige mathematische Fähigkeiten, die neben den vier Grundrechenarten erlernt werden, sind Schätzen, Messen und das Kennenlernen geometrischer und mathematischer Größen und deren Anwendung im Sachrechnen. Der Geometrieunterricht leistet einen wichtigen Beitrag, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Lebensumwelt erschließen können. Hier sind wichtige Themen unter anderem räumliche Beziehungen, Körperformen oder Symmetrieeigenschaften.
Auch der Umgang mit kombinatorischen Fragestellungen und Aufgaben mit problemlösendem Charakter fördern das Verständnis für mathematische Zusammenhänge.
Der Mathematikunterricht hat das Ziel, die Kinder in ihrem individuellen Lernen durch ermutigende Hilfen und Rückmeldungen zu unterstützen. Auf diese Weise entwickelt sich Selbstvertrauen in die eigenen mathematischen Kompetenzen, Interesse und Neugier an mathematischen Phänomenen, Motivation, Ausdauer und Konzentration, konstruktiver Umgang mit Fehlern und Schwierigkeiten sowie Einsicht in den Nutzen des Gelernten für die Bewältigung von mathematischen Problemen und Lebenssituationen.

6.3  Englisch
Englisch wird ab dem Schuljahr 2010/2011 bereits im ersten Halbjahr der Klasse 1 mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet.
Diese Stundenzahl wird bis in Klasse 4 fortgesetzt.
Kinder besitzen bis zum Alter von 10 Jahren die besondere Fähigkeit eines natürlichen Spracherwerbs. Es hat sich gezeigt, dass die Motivation für das Fach bei jungen Kindern sehr hoch ist und die Kinder im Alltag mit einer Vielzahl englischer Wörter umgehen. Das Alltagswissen der jungen Lerner wird bewusst in den zunächst mündlichen und später auch schriftlichen Spracherwerb eingebaut.
Im Unterricht erweitern die Schüler ihr Wissen erlebnisorientiert, z.B. in Form von Liedern, Reimen, Geschichten und Rollenspielen. Durch Nachsprechen, Nachspielen und Sprachhandeln werden spielerisch und handelnd neue Wörter und Redemittel eingeführt und eingeübt.
Die Themen des Englischunterrichts orientieren sich an den Lebensbereichen der Kinder und sollen zudem landeskundliches Wissen vermitteln und interkulturelles Lernen ermöglichen. So gehören auch landeskundliche Einblicke in den Lebensalltag in englischsprachigen Ländern wie Großbritannien, USA und Australien dazu.
Alle Unterrichtsinhalte orientieren sich am nordrhein-westfälischen Lehrplan.
Durch die Erweiterung der Stundentafel auf drei Unterrichtsstunden pro Woche wir auch das fest eingeführte Lehrwerk Sally durch andere Materialien ergänzt.
Im Englischen stehen die Freude an der Sprache und die mündliche Sprachgestaltung  im Vordergrund. Erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnen die Kinder mit dem Schreiben und lernen dann bewusst einfache grammatikalische Strukturen kennen.
Die bilinguale Klasse beginnt mit dem Schriftspracherwerb bereits früher.
In den bilingualen Klassen werden zwei der drei Nebenfächer (Musik, Sport, Kunst) durch die englischsprachige Lehrkraft unterrichtet.
Der Sachunterricht wird sowohl deutsch- als auch englischsprachig unterrichtet. Daher können die Schüler besonders in diesem Fach ihren mündlichen und später auch schriftlichen Wortschatz in beiden Sprachen parallel erweitern.
Ein weiteres Element zur Erweiterung des englischen Sprachschatzes bietet der Besuch des englischen Theaters. Die englische Sprache ist durch das Spiel für die Kinder leicht verständlich und animiert zum Mitwirken.

6.4  Sachunterricht
Aufgabe des Sachunterrichtes ist es, den Kindern Hilfe bei der Erschließung ihrer Lebenswirklichkeit zu geben. Die Schüler beobachten und deuten Phänomene aus der Natur und Technik und setzen sich sowohl mit ihrem eigenen Körper als auch mit Lebewesen und Lebensbedingungen auseinander.
Der Lernbereich Sachunterricht umfasst in der Grundschule natur- und gesellschaftswissenschaftliche Themen. Er steht in engem Zusammenhang mit anderen Fächern der Grundschule.
Bei der Auswahl der Themen werden die Wünsche der Kinder mit einbezogen. Daher sind die Kinder gerne bereit, sich zu engagieren und Anschauungsmaterial zum anstehenden Thema mitzubringen.
Da Handeln eine Grundlage kindlichen Lernens ist, steht hierbei der pädagogische Grundsatz von Pestalozzi - „Lernen mit Kopf, Herz und Hand" - im Vordergrund.
Wir sind bemüht, Lernangebote zu schaffen, die den Kindern aufgrund eigenen Tuns Raum geben, Erfahrungen zu sammeln, zu erweitern und zu vertiefen. Hierbei sind auch die Besuche außerschulischer Lernorte wichtig, da sie ein Lernen vor Ort möglich machen.
Am Ende eines Projektes oder Themas steht häufig die Präsentation der Unterrichtsergebnisse in Form von Wandzeitungen, Büchern, Vorführungen, Ausstellungen oder Vorträgen.

6.5  Musik
Im Musikunterricht haben Kinder vielfältige Möglichkeiten, Musik zu erleben und musikalische Erfahrungen zu vertiefen. Dabei werden auditiver, visueller und taktiler Sinn zunehmend sensibilisiert und der eigene Körper und Körperbewegungen bewusst erfahren. Kinder erleben Musik im gemeinsamen Umgang durch Spiel und Handlungen, wodurch auch das soziale Miteinander gewinnt. Musikalische Aktivitäten machen Kindern viel Spaß, alle können erfolgreich mitarbeiten.
Der Musikunterricht an der Landgrafengrundschule wird ergänzt durch das Programm „JEKITS“ der Musikschule Dortmund. Die Kinder lernen im Schulunterricht die Orchesterinstrumente kennen und können im Instrumentalunterricht mit Fachlehrern ihre Kenntnisse erweitern.

6.6  Religionslehre
Der Religionsunterricht an unserer Schule ist offen für Schülerinnen und Schüler aller Konfessionen und Weltanschauungen.
Er ermöglicht so allen Interessierten auf der Grundlage eines christlichen Profils ein religiöses Bildungsangebot.
Die Inhalte des Religionsunterrichts sind aus Bereichen, in denen Kindern Fragen und Antworten des Glaubens begegnen. Gegenwartsbezogene Inhalte und ethische Fragestellungen (Sehnsucht nach Geborgenheit, Angst, Schuld, Leid, Freundschaft) haben hier ebenso ihren Platz, wie die die Thematisierung anderer Weltreligionen.
Darüber hinaus soll die Teilnahme an Gottesdiensten und gemeinsamen Veranstaltungen in den Kirchen St. Bonifatius und Paul- Gerhardt die Kinder zu gemeinsamen Aktivitäten ermuntern.

6.7  Kunst
Der Kunstunterricht wird von Verhaltensweisen bestimmt, die Gefühl, Verstand und Handeln des Kindes herausfordern und in denen die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung zu gestaltendem Tun führt.
Das prozesshafte „Machen", Finden und Lösen gestalterischer Aufgaben, Betrachten und Beurteilen eigener und fremder Arbeiten, die Auseinandersetzung mit Kunstwerken und Objekten kann die Kinder zu selbständigem, ästhetischen und kreativen Handeln und Wahrnehmen erziehen.
Ziel des Kunstunterrichts ist besonders der Weg, das Tun, das heißt das Kennen lernen unterschiedlicher und individueller Eindrücke, Erfahrungen, Erkenntnisse und Interpretationen, das Probieren, Entdecken und auch Phantasieren. Bildbeschreibungen, Auseinandersetzung mit Kunstwerken, Zeichnen, Umgang mit Farbe, Plastizieren und Bauen sind Inhalte, an denen Kinder viel Spaß haben.

6.8  Sport
Der natürliche Bewegungsraum der Kinder ist heute mehr und mehr eingeschränkt und verliert zunehmend an Attraktivität. Es gewinnen gleichzeitig passive Freizeitaktivitäten, die durch Video und Computer geprägt sind, an Bedeutung.
Die Kinder sollen in einem offenen, handlungsorientierten Sportunterricht vielfältige Erfahrungen an Bewegungs- und Spielarrangements sammeln können.
Daraus ergeben sich in Anlehnung an die Richtlinien für das Fach Sport folgende Schwerpunkte:
Die Kinder sollen
- sich körperlich ausdrücken und Bewegung gestalten
- das Leisten erfahren und reflektieren
- etwas wagen und verantworten
- die Fitness verbessern und Gesundheitsbewusstsein entwickeln
- gemeinsam handeln, mit anderen Kindern messen und sich verständigen
- die Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und die Bewegungserfahrungen erweitern
- sich mit Spaß und Freude bewegen
- ihre Bewegungsqualität und Sicherheit verbessern
- laufen, springen, werfen
- sich im Wasser bewegen
- schwingen, rollen, klettern, balancieren
- spielen können und Spiele gestalten
- in und mit Regelstrukturen spielen
- ringen und raufen
- alternative Sportarten kennenlernen

7. Unser Schülerparlament
Die Idee ist, dass das Schülerparlament zur positiven Gestaltung des Schulalltags an der
Landgrafen- Grundschule beiträgt und ein demokratisches Grundverständnis der
Schülerinnen und Schüler entwickelt wird.
Das Schülerparlament kann bei der Organisation kleinerer schulischer Anlässe einbezogen
werden und leistet somit einen konstruktiven Beitrag zur Entwicklung der Schule. Somit wird
das Schülerparlament von der Schulleitung und dem Kollegium als ein Trainingsplatz für
demokratisches Handeln ernstgenommen und wertgeschätzt. Die Schüler können hier
positive Erfahrungen machen, dass sich mitdenken-mitreden-mitgestalten in der Schule
lohnt. Mit der Arbeit im Schülerparlament erwerben und vertiefen die Klassensprecher/innen
ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu demokratischen Aushandlungsprozessen, in der
Teamarbeit und in der Projektentwicklung und Projektdurchführung.

8.  Zusammenarbeit mit Eltern
Die Landgrafen-Grundschule möchte eng mit den Eltern zusammenarbeiten. Denn Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Kinder sollen gemeinsam die Verantwortung für ihre Schule übernehmen.
Gerade für die Erziehung des Kindes ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit (z. B. bei gleichen Erziehungszielen) und gleichsinniges Handeln von Eltern und den betreffenden Lehrerinnen und Lehrern von großer Wichtigkeit.
Im Interesse der Kinder wird gemeinsam nach Lösungen für Probleme gesucht.
Auch am Elternsprechtag, der zweimal im Jahr stattfindet, haben die Eltern Gelegenheit zu Gesprächen. Aber auch zu anderen Terminen können Eltern nach Vereinbarung die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer ihres Kindes sprechen.
In der Klassenpflegschaft werden Dinge besprochen, die alle Eltern einer Klasse angehen. Sie werden über die Lerninhalte informiert und planen Klassenfeiern, Wandertage und mehrtägige Klassenausflüge. Die Teilnahme der Eltern in diesem Gremium ist uns sehr wichtig.
In der Schulpflegschaft sind alle Vorsitzenden und deren Stellvertreter der Klassenpflegschaften versammelt und diskutieren u.a. über Schulgestaltung, Durchführung von Festen und pädagogische Fragen.

9. Kooperationspartner
9.1 Kindergärten und Kindertagesstätten
Wir halten Kontakt zu den Kindergärten, die sich in Nähe zu unserer Schule befinden. Wir besuchen uns möglichst regelmäßig und tauschen Erfahrungen aus.
Zu unserem Schulbezirk gehören der Paul-Gerhardt Kindergarten, die Kindertagesstätte Lumiland, der Reinoldi Kindergarten, der Bonifatius Kindergarten, der Kindergarten Gänseblümchen, der Waldorf- Kindergarten, die Kindertagesstätte Hainallee, die Kindertagesstätte KUKUBE,               die Kindertagesstätte Löwenzahn, das Barbara House, die Kindertagesstätte Elisabethstraße, die Kindertagesstätte NIDO, die Kindertagesstätte Hagescher und die Kindertagesstätte Kleiner Prinz.
9.2 Weiterführende Schulen
Wenn der Übergang zu den weiterführenden Schulen ansteht, werden die Eltern ausführlich beraten. Zunächst informiert die Schulleitung über die Bildungsgänge der einzelnen Schulformen. Danach wird mit den Eltern in einem gemeinsamen Gespräch das Leistungsvermögen des einzelnen Kindes in Bezug auf die richtige Schulform erörtert.
Wir haben Kontakt zu den Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen der Umgebung. Die Kolleginnen und Kollegen der anderen Schulformen hospitieren in unseren Abschlussklassen und die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule nehmen an den Erprobungsstufenkonferenzen der weiterführenden Schulen teil.
9.3 Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung
Die Landgrafen-Grundschule widmet sich mit großem Engagement der Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern. Die Unterrichtsstunden werden mit den Klassen- bzw. Fachlehrerinnen inhaltlich abgesprochen, vorbereitet und auch reflektiert. Zusätzlich findet eine Betreuung und Beratung durch die Ausbildungsbeauftragte der Schule und durch die Fachleiterinnen und Fachleiter des ZfsL Dortmund statt.
Nach der Ausbildungsordnung erteilen die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter auch selbstständigen Unterricht.

10. Offene Ganztagsschule ( siehe Homepage landgrafenschule.de )

11. Barrierefreie Schule
Seit Februar 2017 ist die Landgrafen- Grundschule barrierefrei. So können nun im Rahmen der Inklusion Kinder mit körperlichen Einschränkungen die Schule besuchen. Zur Freude aller Beteiligten können nunmehr alle Geschossebenen sowie die Aula über einen behindertengerechten Aufzug barrierefrei erreicht werden. Ein geräumiger Vorflur mit neuer Außentreppe komplettiert das Maßnahmenpaket an der Schule.

11. Der Förderverein Landgrafenschule e.V.
Der am 7. April 1988 gegründete Förderverein ist ein Zusammenschluss von Eltern und Lehrern der Schule. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.
Das Ziel ist, die Kinder unserer Schule in jeder erdenklichen Weise zu unterstützen. So ist das Tätigkeitsfeld umfangreich und vielfältig und jedes Mitglied kann sich, nach Fähigkeit und Interesse, aktiv einbringen. Die Tätigkeit wird mit einer netten Gemeinschaft und der Freude der Kinder belohnt.
Was macht der Förderverein?
Er hilft finanziell und tatkräftig, z. B. bei der Gestaltung
• des Schulhofs
• des Freizeitbereichs
• der Mensa
• der Klassenräume
und unterstützt:
• Schulveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften
• Klassenfahrten.
Wir sind offen für Anregungen und würden uns freuen, wenn auch SIE unsere Arbeit unterstützen, indem Sie Mitglied werden. Darüber hinaus freuen wir uns über Ihre tatkräftige Unterstützung bei unseren Projekten.
Als Mitglied haben Sie die Möglichkeit, das Schulleben Ihres Kindes aktiv mitzugestalten.
Als Mitglied haben Sie das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und entscheiden über die Wahl des Vorstands. Sie haben die Möglichkeit, selbst im Vorstand mitzuarbeiten oder jederzeit Anregungen an den Vorstand heranzutragen.
Ihre Kinder werden in ihrer gesamten Schulzeit in dieser Schule von der Arbeit des Fördervereins profitieren.
Mitglied sind Sie bereits ab 1,-€ pro Monat.